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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 118,50 € |
115,15 € |
+3,35 € |
+2,91 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006599905 |
659990 |
- € |
- € |
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Merck Schwächephase nutzen 14.12.2005
BörseGo
Die Experten von "BörseGo" empfehlen in ihrem "Tec-Report" Kursschwächen der Merck-Aktie (ISIN DE0006599905 / WKN 659990) zum Einstieg zu nutzen.
Für Furore habe die Darmstädter Merck KGaA vor drei Wochen gesorgt. Völlig überraschend habe sich der im MDAX gelistete Konzern mit sofortiger Wirkung von seinem Vorstandschef Bernhard Scheuble getrennt. Gründe für den überraschenden Wechsel habe das Unternehmen nicht genannt, Scheuble gehe aber "im gegenseitigen Einvernehmen". Beobachter hätten strategische Differenzen mit den Mehrheitsgesellschaftern als Grund für den überraschenden Weggang des 52-jährigen Scheuble gesehen, der seit Juli 2000 an der Spitze von Merck gestanden habe. Die Nachfolge von Scheuble sei mit sofortiger Wirkung sein bisheriger Stellvertreter, der 59-jährige Michael Römer angetreten. Als neues stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Unternehmensbereichs Pharma sei Elmar Schnee bestellt worden.
Überraschend sei der Wechsel vor allem auch deshalb gekommen, weil sich die Geschäfte bei Merck unter der Führung von Scheuble hervorragend entwickelt hätten. Dies spiegle sich auch in der äußerst erfolgreichen Kursentwicklung wider. So habe sich der Aktienkurs des MDAX-Titels innerhalb der letzten drei Jahre mehr als verdreifacht.
Nach den jüngsten Quartalszahlen und einer verbesserten operativen Marge im Flüssigkristall-Geschäft habe Merck erst Ende Oktober seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Gleichzeitig habe das Unternehmen eine Erhöhung der Dividende und weitere Zukäufe angekündigt. Erst vor kurzem habe man die Übernahme von Survac ApS gemeldet. Mit dem dänischen Biotechnologieunternehmen, für das man elf Millionen Euro bezahlt habe, erhalte man Zugang zu neuen Technologien für die Krebsbehandlung.
Dank Produkten wie dem Krebsmittel Erbitux und dem wichtigen LCD-Geschäft zeichne sich ein weiteres erfolgreiches Jahr ab. Für 2005 peile Merck ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich an. Beim operativen Ergebnis erwarte das Management einen zweistelligen prozentualen Anstieg. Obwohl der Führungswechsel für Verunsicherung gesorgt habe, ändere er nichts an den guten Perspektiven des Unternehmens, das neben dem Pharmasegment insbesondere im Bereich Flüssigkristalle bestens positioniert sei.
Für mittelfristig orientierte Anleger sollte es sich nach Meinung der Experten von "BörseGo" lohnen, die derzeitige Schwächephase der Merck-Aktie zum Einstieg zu nutzen.
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